Wissenswertes über Kaffee, zum Tag des Kaffees am 1.10
Gute Laune ist nur ein Kaffeemolekül entfernt
Die Kaffeebohne kam gegen Ende des 16. Jahrhunderts aus dem osmanischen Reich erstmals nach Europa und war zunächst nur in Apotheken erhältlich.
Es gibt verschiedene Kaffeesorten. Die bekanntesten sind „Arabica“, diese ist recht mild und enthält nur wenig Coffein und „Robusta“, diese Sorte ist aromatischer, hat mehr Coffein, aber nur sehr wenig Säure.
Bei der Zubereitung eines guten Kaffees gibt es viele Möglichkeiten.
Am bekömmlichsten ist tatsächlich der frisch gemahlene und per Hand aufgebrühte Filterkaffee. Die meisten Antioxidantien enthält der Instantkaffee und wer unter Sodbrennen leidet, sollte zu Espresso greifen, der hat viel Coffein, aber nur sehr wenig Säure
Guter Kaffee ist keine Frage der Menge, sondern der Perfektion
Der Kaffee und die Gesundheit
3-5 Tassen pro Tag sind für Gesunde kein Problem.
Schwangere sollten maximal 3 Tassen Kaffee pro Tag trinken und Achtung, wenn schwarzer oder grüner Tee oder Cola getrunken wird, erhöht sich die tägliche Coffein Menge schnell.
Wer über Jahrzehnte regelmäßig Kaffee trinkt, hat offenbar ein geringeres Risiko für:
Diabetes Typ 2, Depressionen, Demenz, Alzheimer und Parkinson und die Leber erhält auch mehr Schutz.
Beim Genuss von Kaffee wird nur unwesentlich mehr Flüssigkeit ausgeschieden als beim Wasser trinken, man kann also die getrunkene Kaffeemenge zu der täglichen Flüssigkeitsmenge dazurechnen.
Kaffee dehydriert den Köper nicht, ich wäre sonst Staub (Franz Kafka)
Kaffee als Wachmacher:
Bei zu wenig Schlaf ist man nach dem Genuss von Kaffee deutlich wacher und konzentrierter, aber nicht jeder Mensch reagiert gleich auf das Coffein. Ist man ausgeschlafen, hat man allerdings keine Leistungssteigerung durch Kaffee.
Kaffee und Schlaf:
Möchte man einen erholsamen Schlaf haben, sollte man nach 16 Uhr keinen Kaffee mehr trinken. Später Kaffeegenuss stört die Tiefschlafphase, selbst wenn man das Gefühl hat, gut geschlafen zu haben, ist unser Gehirn schlechter erholt.
Kaffee und der Kater:
Coffein ist tatsächlich ein recht gut wirksames Schmerzmittel.
Durch übermäßigen Alkoholgenuss kommt es zu einer Verengung einiger Gefäße im Gehirn, dadurch entsteht der typischen Kater-Kopfschmerz. Ein starker Espresso mit einem Schuss Zitrone hat also eine lindernde Wirkung bei einem Brummschädel.
Depresso – das Gefühl, wenn der Kaffee alle ist…
Die negativen Wirkungen des Kaffeegenusses
Schwangere, die mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag trinken, müssen damit rechnen, dass sich das Geburtsgewicht des Kindes verringert, in Extremfällen kann es auch zu einer Fehlgeburt kommen.
Kaffee und Osteoporose:
Kaffee fördert die Ausscheidung von Calcium, dadurch werden die Knochen schneller abgebaut, daher sollten Osteoporose-Patienten maximal 3 Tassen pro Tag trinken und das am besten mit Milch. Gleiches gilt für Patienten, die regelmäßig Cortison einnehmen.
Kaffee und der Cholesterinspiegel:
Achtung bei hohem Cholesterinspiegel! Kaffee steigert den Gehalt von Cholesterin und Homocystein im Blut.
Dies ist nicht so, wenn man Filterkaffee trinkt, denn diese Zubereitungsart filtert die Diterpene aus dem Kaffee heraus. Diterpene sind Stoffe aus dem Kaffee, die den Cholesterinspiegel erhöhen.
Kaffee und Sodbrennen – ein altbekanntes Problem
Die im Kaffee enthaltenen Säuren belasten einen säureempfindlichen Magen zusätzlich, außerdem schwächt das Coffein den Schließmuskel, der den Magen von der Speiseröhre trennt, so dass es schneller zu einem Sodbrennen kommen kann. Möchte man trotz eines empfindlichen Magens Kaffee genießen sollte man einige Dinge beachten: am besten eignet sich eine säurearme Kaffeesorte z.B. Arabica, die schonend geröstet wurde und auch noch koffeinfrei sein sollte und wenn der Kaffee dann auch noch einen Schluck Milch bekommt, steht einem sorgenfreien Kaffeegenuss nichts mehr im Weg.
Nerd-Wissen: Wie wirkt Coffein im Gehirn??
Coffein bindet sich im Gehirn an bestimmte Rezeptoren, an die normalerweise ein körpereigener Stoff (Adenosin) andockt, der uns müde macht. Coffein blockiert die Adenosin-Rezeptoren und somit das Signal zum Schlafen.
Kaffee macht also nicht wach, indem er aufs Gas drückt, sondern die Bremse blockiert.
Kaffee erreicht Stellen, da kommt meine Motivation nicht hin!